Unterrichtshilfe Finanzkompetenz

herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Infomaterial für Lehrer
Infomaterial für die Schüler

Symbol Finanzen im GriffModul 1: Finanzen im Griff —
Budgetplanung, muss das sein?

Einstellungen zum Geld reflektieren

Eine weitere Möglichkeit in das Thema einzusteigen, ist die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und die Reflexion der eigenen Geldbiographie. Hierzu kann z. B. auf die folgende Übung zurückgegriffen werden.

Geld ausgeben1


Methodentyp:
Biographische Selbstreflexion
Ziele:
Die in der Herkunftsfamilie vermittelte Einstellung zum Geld und die Einflüsse des Freundeskreises sowie die eigene Einstellung heute sollen in Beziehung gesetzt und reflektiert werden.
Inhalte:
Einstellungen zum Umgang mit Geld
Dauer:
mit Auswertung ca. 50 Minuten
Material:
Hinweis auf Arbeitsmaterial für Schüler Geld ausgeben und Fragenkatalog

Anleitung:
Der vorbereitete Arbeitsbogen soll von den Schülerinnen und Schülern in Einzelarbeit ohne langes Überlegen ausgefüllt werden. Anschließend geben alle einen kurzen Überblick über ihre Tabelle, wobei nur Trends und Auffälligkeiten genannt werden.

Die Auswertung erfolgt daran anschließend in Vierer-Gruppen aufgrund der folgenden Fragen (wobei die Fragen auch ergänzt werden können):

  • Was fällt mir auf an dem, was ich geschrieben habe?
  • Inwiefern bin ich von den Vorstellungen meiner Eltern bestimmt?
  • Wie wurde und wird bei uns mit Geld umgegangen?
  • Inwiefern bin ich von den Vorstellungen meiner Freunde bestimmt?
  • Hängt die Art und Weise des Umgangs mit Geld vom Lebensalter, von der Zeit, von anderen Faktoren ab?
  • Wie geht es mir beim Geldausgeben? Bin ich eher großzügig oder halte ich mein Geld zusammen? Weiß ich immer, wie viel Geld ich habe? Spare ich?
  • Wie würden meine Eltern darauf reagieren, wenn ich sie „anpumpen” würde?

1 Modifiziert entlehnt aus: Gudjons, H., M. Pieper, B. Wegener: Auf meinen Spuren. Das Entdecken der eigenen Lebensgeschichte, Hamburg 1994, S. 127

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