Unterrichtshilfe Finanzkompetenz

herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Infomaterial für Lehrer
Infomaterial für die Schüler

Symbol MöbelModul 4: Die erste Wohnung einrichten —
"Möbel wie aus dem Katalog"

"Kinder im Konsumrausch"

Methodentyp:
Dokumentation
Ziele:
Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebenslagen von Familien und den damit verbundenen Wertvorstellungen
Inhalte:
Soziale Lagen und Einstellungen zum Konsum
Dauer:
Film ca. 10 Minuten und anschließende Diskussion ca. 20 Minuten
Material:

Anleitung:
Diese Dokumentation des NDR kann bis in die Klasse 8/9 hinein eingesetzt werden, darüber hinaus ist sie möglicherweise für die älteren Schülerinnen und Schüler nur noch in Teilen interessant. Gezeigt werden Ausschnitte aus dem (Konsum)Alltag von Kindern aus unterschiedlichen Familien, die selbst auch in kurze Statements abgeben. Ein Psychologe erläutert die Folgen des „Konsumrausches“.

Im Anschluss an den Film wird – dies ist die Erfahrung, die bisher damit gemacht wurde – direkt eine Diskussion einsetzen, wie die eigenen Vorstellungen vom Konsumieren und Leben mit den gezeigten Modellen übereinstimmen oder nicht. Gerade im Zusammenhang mit der Kartenabfrage „Was brauche ich, um glücklich zu sein?” ist der Film ein sehr guter Aufhänger für Diskussionen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensstil.

Die Diskussion kann insoweit gelenkt werden, als z. B. im Vorfeld Beobachtungsaufgaben in der Klasse verteilt werden. Nach der Aufteilung in Gruppen, erhält jede Gruppe eine andere Situation (Mädchen bei Loden-Frey, Mutter und Kinder in der Spielwarenabteilung oder Jugendliche und Handy) zugewiesen, die sie besonders ausführlich betrachtet. Mögliche Fragen können sein:

  • Wie zufrieden oder glücklich wirken die Kinder/Jugendlichen im Film?
  • Welche Einflüsse auf Wünsche und ihre Erfüllung spielen eine Rolle?
  • Welche Bedeutung haben die „richtigen“ Konsumgüter für den Alltag der Kinder und Jugendlichen?
  • Wie ist die Haltung der Eltern im Film zu beschreiben?

Anschließend können die Beobachtungen vorgestellt und besprochen werden. In der Regel kommt es dann zu einer lebhaften Diskussion um die eigenen Wertvorstellungen. Diskussionsfragen zum Einstieg könnten z. B. sein:

  • Inwieweit stimmen die im Film gezeigten Situationen mit euren Erfahrungen überein?
  • Welche möglichen Probleme können die im Film gezeigten Kinder und Jugendlichen bekommen?