Unterrichtshilfe Finanzkompetenz

herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Infomaterial für Lehrer
Infomaterial für die Schüler

Symbol Werbung & KonsumModul 9:
Werbung und Konsum

Zeitschriftenwerbung entwickeln

Methodentyp:
Collage, Arbeit mit Medien
Ziele:
latent vorhandene Kenntnisse in das Bewusstsein bringen, Auseinandersetzung mit Wirkungen von Werbung
Inhalte:
Werbemethoden in Zeitschriften
Dauer:
2 1/2 Stunden (inkl. Vorstellung im Plenum)
Material:
Scheren, Papier, Klebstoff, alte Zeitungen und Illustrierte, Wandzeitungspapier, Stifte, Hinweis auf Arbeitsmaterial für Schüler Aufgabenbeschreibung Zeitschriftenwerbung

Anleitung:
Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, eine Collage als Zeitschriftenwerbung herzustellen. Das Thema der Collage sollte von den Schülerinnen und Schülern selbst bestimmt werden. Themen können z. B. sein:

  • Werbung für ein vermeintlich kostenloses Handy (Vertrag!)
  • Werbung für bestimmte Netzanbieter
  • Werbung für vermeintlich ‚günstige’ PC-Spiel-Abos
  • Werbung für das Traumauto
  • Werbung für „Möbel aus einer Hand”
  • Werbung für eine günstige Autofinanzierung
  • Werbung für Lifestyle-Produkte aller Art

Hinweis: Die Schülerinnen und Schüler kennen die aktuellen Produkte und Produkteigenschaften meist viel besser als die Lehrkräfte. Nutzen Sie diese Expertise Ihrer Klasse! Ihre Expertise als Lehrkraft liegt darin, den Schülerinnen und Schülern einen selbstbestimmten und reflektierten Umgang mit Konsum(gütern) zu vermitteln.

In einem Brainstorming werden in der Gruppe zu Beginn Themenvorschläge gesammelt, aus denen dann ein Thema aufgegriffen wird. Die Gruppe sollte auch hier nicht zu groß sein (zwischen 3 – 6 Gruppenmitglieder), damit noch vernünftig gearbeitet werden kann. Nach den 90 Minuten Produktionszeit wird die Zeitschriftenwerbung der Klasse präsentiert.

Im Anschluss werden folgende Fragen gemeinsam besprochen:

  • Wie war die Zusammenarbeit in der Gruppe?
  • Welche Aussage / ‚Message’ sollte rübergebracht werden?
  • Wo hat man sich an realistische Vorgaben gehalten, wo wurde bewusst überzogen?
  • Was ist das Spezifische des Mediums, wie wird was kommuniziert?

Modifiziert nach Stange, Gnielczyk: Schuldenprävention. Eine Zukunftswerkstatt. Materialien für den handlungsorientierten Unterricht, neu überarb. u. erg. Aufl. Berlin 2000, S. 20ff.